Scase

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Hausautomation Fhem auf einem Raspberry Pi 2 im kühlen Alu Gehäuse von Scase

Was ist Fhem?

fhem logo

FHEM ist ein in perl geschriebener, GPL lizensierter Server für die Heimautomatisierung. Mit Fhem werden Aufgaben automatisieren, wie z.B Schalosien/Lampen/Heizung/usw. FHEM bietet von Haus aus ein Webinterface, das auch vom Tablet bzw. Smartphone bequem bedienen lässt. 

Auch mit diversen Apps wie FHEMobile für IOS und andFhem für Anfroid lässt sich die Hausautomation steuern.


APP FHEMobile

 

 

Welche Schnittstellen lassen sich ansprechen?

  • FS20, HomeMatic, MAX!, ESA2000, EM1000, FHT80b, HMS, S300
  • EnOcean, X10, FRITZ!Dect, Intertechno, HomeEasy, Philipps HUE, KNX, ZWave
  • Smart TVs von Samsung, Panasonic, LG, Philips wie auch Geräte von Sonos und Logitech Squeezebox
  • Receiver von Yamaha, Denon, Onkyo
  •  iTunes/AppleTV, Enigma2, XBMC
  • 1Wire, Firmata, webio, panStamp, LIRC, JeeLink, RFXCOM/RFXTRX, TellStick

 

Was wird benötigt?

 

fhem hardware scase

 


homematik stellantrieb     steckdose     aufputzsteckdose    unterputzschalter

 

 

Installation Grundsystem

Für die Installation benötigt man lediglich ein paar Kenntnisse auf der Linuxconsole.

Als Basis verwenden wir die Debian-Distribution Raspian, welche auf raspberrypi.org zum Download bereitgestellt wird.

Während dem Download verbinden wir den Raspberry Pi mit Tastatur, Display und Netzwerk, aber noch nicht mit dem Stromnetz.

Danach entpacken wir die ZIP-Datei und schreiben die darin enthaltene IMG-Datei auf die Speicherkarte. Unter Windows hilft uns hierbei das Programm Win32DiskImager. Nach der Installation müssen wir es mit Administratorrechten starten. Die Speicherkarte sollte unter einem eigenen Laufwerksbuchstaben im Windows Explorer erscheinen. Diesen stellen man rechts oben in Win32DiskImager ein.

win32diskimager scase

Über das Ordner-Symbol wählen wir die IMG-Datei auf der Festplatte aus. Mit einem Klick auf "Write" starten man den Kopiervorgang. Nach der Meldung "Write Successful" ist die SD-Karte beschrieben und kann in den Raspberry Pi gesteckt werden.

Jetzt kann der Raspberry Pi 2 mit Strom versorgt werden. Nach dem ersten Bootvorgang gelangt man automatisch in ein grafisches Interface. Um eventuell eine größere Speicherkarte komplett zu nutzen, kann die Option "Expand Filesystem"genutz werden. Auch die Sprache, Zeitzone und das Passwort kann hier geändert werden. Nach dem Verlassen des Inteface bootet der Rapberry neu und bleibt anschließend in der Console beim Login stehen.

Wurde das Passwort nicht geändert ist der Login wie folgt

Benutzer: pi  Passwort: raspberry

Das grafische Interface kann jederzeit wieder aufgerufen werden und zwar mit

sudo raspi-config

 

FHEM installieren 

Auf der Linuxconsole geben wir folgende Befehle ein 

  • Systemaktualisierung (dieser Vorgang dauert einige Minuten)

sudo apt-get update && sudo apt-get upgrade -y && sudo apt-get autoremove -y && sudo reboot
  • Pakete installieren

sudo apt-get -f install && sudo apt-get install perl libdevice-serialport-perl libio-socket-ssl-perl libwww-perl libxml-simple-perl -y
  • neueste FHEM Version herunterladen und installieren. Versionnummer 5.6 (momentaner Stand) ggf. mit der Aktuellsten ersetzten

sudo wget http://fhem.de/fhem-5.6.deb && sudo dpkg -i fhem-5.6.deb
  • Installationsdatei löschen
sudo rm fhem-5.6.deb

Zugriffsrechte für den Ordner opt setzen und die Benutzer Pi und fhem der Gruppe tty hinzufügen (später wichtig wenn Empfänger per USB angeschlossen werden wie z.B. CUL).

cd /opt
sudo chmod -R a+w fhem
sudo usermod -a -G tty pi
sudo usermod -a -G tty fhem

Der FHEM-Server ist jetzt über die Weboberfläche unter http://IP:8083/ erreichbar. 

Beispiel: 192.168.178.3:8083
 

 FHEM Webinterface

fhem scase ersterstart

Wir empfehlen jedem Einsteiger folgendes PDF zu lesen  "Heimautomatisierung mit fhem -Für Einsteiger -

 

Gateway CUL einrichten

cul busware

Für die Kommunikation zwischen FHEM und FS20-Geräten muss der Raspberry PI mit einem FS20-kompatiblen Funkmodul (CUL) ausgestattet werden. Ein CUL (CC1101 USB Lite) ist ein Transceiver zum Empfangen und Senden von Funknachrichten. Er besteht aus einem Atmel ATmega Mikrocontroller und einem CC1101 Funkmodul sowie einer USB-Schnittstelle zur Verbindung mit dem Raspberry Pi auf dem FHEM läuft. Als Firmware wird die quelloffene culfw verwendet.

Der CUL sendet und Empfängt auf 868 MHz und kann sogar kurzzeitig auf 433 MHz schalten um zu senden (z. B. viele Baumarkt Funksteckdosen). Der CUL kann im Modus SlowRF, HomeMatic oder MAX betrieben werden.

Der CUL ist über Busware zu beziehen.

Firmware aufspielen

Ein neuer CUL besitzt noch keine Firmware. Dieser muss erst geflasht werden! 
Um die Firmware aufspielen zu können, muss der CUL zunächst  in den Flash-Modus gebracht werden.
Dazu drückt man mit einer Büroklammer die "Taste" auf der Rückseite des CULs während man den Stick in den USB-Port des Raspberry Pi steckt. WICHTIG! Die Taste muss ständig gedrückt bleiben!

Nach dem wir den CUL in den Flash-Modus versetzt haben gehts nun an die Softwareinstallation.
Auf der Linux-Console geben wir folgende Befehle ein (Versionsnummer culfw-1.XX muss ggf. angepasst werden)

sudo su
apt-get install dfu-programmer
wget http://culfw.de/culfw-1.61.tar.gz 
tar xfz culfw-1.61.tar.gz
cd CUL_VER_161/Devices/CUL
make usbprogram_v3

die Console sollte folgendes ausgeben

dfu-programmer atmega32u4 erase || true
dfu-programmer atmega32u4 flash CUL_V3.hex
Validating...
23220 bytes used (80.98%)
dfu-programmer atmega32u4 start


Nach erfolgreicher Installation blinkt in regelmäßigen Abständen eine LED auf dem CUL.

 

FHEM konfigurieren

FHEMWiki

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